Die Schweiz feiert erfolgreich den ersten Swiss Fintech Day

Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann sieht grosse Chancen durch Fintech

 

Zürich, 03. Mai 2016: Der Schweizer Fintech-Verband Swiss Finance Startups hat den SWISS FINTECH & DIGITIZATION DAY ins Leben gerufen und dafür die Schweizer Bankiervereinigung als Co-Veranstalter gewinnen können. Somit haben sich am 02. Mai 2016 zum ersten Mal überhaupt die Fintech-Startups und die Banken des Landes zusammengetan, um die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz gemeinsam in die Hand zu nehmen. Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann nahm sich Zeit, um die Anliegen der Branche persönlich zu besprechen. Dafür traf er sich zunächst mit Fintech-Gründern und Geschäftsführern von Grosskonzernen zu Roundtables in den Räumlichkeiten des Zürcher Startups Knip.

Anschliessend ging es per Uber-Kolonne zur Panel-Veranstaltung ins Kaufleuten, wo ein hochkarätig besetztes Panel die Zukunft der Digitalisierung in der Schweiz vor über 250 geladenen Gästen aus Bankenwesen, Fintech und Digitalbranche diskutierte.

Corine Mauch, Stadtpräsidentin Zürich, eröffnete die Veranstaltung: “Für die Stadt Zürich ist die Innovationsfähigkeit der Finanzbranche absolut zentral. Wenn Fintech am Standort Zürich gedeiht, trägt dies massgeblich zu einem prosperierenden Finanzplatz Zürich bei und stärkt somit die Zürcher Wirtschaft insgesamt.”

Der Bundespräsident ergänzt in seiner Rede: “Die Chancen der Digitalisierung lassen sich nur gemeinsam anpacken, in der Kooperation zwischen den etablierten und den jungen Unternehmen der Schweiz. Die Politik kann unterstützend wirken und Rahmenbedingen schaffen, in der sich Privatinitiative entfalten kann. Dafür muss die Regierung maximalen Freiraum gewähren – dies gilt ganz besonders für die junge Fintech-Branche. Berührungsängste sind fehl am Platz, nur mit einem offen Geist können wir Unternehmertum fördern und eine Digitalkultur schaffen und so künftig Arbeitsplätze und Wohlstand in der Schweiz sicherstellen.”

In der Paneldiskussion geleitet von Financialmedia CEO Rino Borini trafen sich Vertreter aus der Startupszene, Bankwesen, Corporates, Bildung und Politik. Hier zeigte sich einmal mehr, dass bei all den verschiedenen Interessen und Gegensätzlichkeiten, die Schnittmengen unterm Strich durchaus überwiegen. Man ist sich in einem Punkt einig, dass die Zukunft der Schweiz in der Kollaboration von Fintechs und Banken, von Startups und Konzernen besteht. Diesen Weg gilt es weiter zu beschreiten.

Christina Kehl, die als Präsidentin von Swiss Finance Startups zu den Mitinitiatoren zählt, fasst zusammen: “Der Tag war für uns ein voller Erfolg! Startups treiben Innovationen und verändern mit mutigen Ansätzen ganze Branchen, dennoch ist es neben Grosskonzernen für sie oft schwer, Gehör zu finden. Heute haben wir genau dies geschafft. Noch dazu haben wir einen wichtigen Grundstein gelegt, um hier in der Schweiz künftig gemeinsam mit Corporates den Finanzplatz formen, statt gegeneinander. Davon werden alle Seiten profitieren.”

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